Männer: Die Pokalniederlage wird zur Nebensache

Am vergangenen Samstag stand die zweite Pokalrunde für unseren HSV auf dem Spielplan. Die Voraussetzungen waren sehr gut, bestes Fussballwetter, reichlich Zuschauer und ein ligahöherer Gegner aus Holtendorf

Am vergangenen Samstag stand die zweite Pokalrunde für unseren HSV auf dem Spielplan. Die
Voraussetzungen waren sehr gut, bestes Fussballwetter, reichlich Zuschauer und ein ligahöherer
Gegner aus Holtendorf, der eine große Herausforderung darstellte. Doch die Mannschaft erwischte
einen rabenschwarzen Tag und es ist nicht übertrieben, dass wir geschockt aus dem Spiel mit seinen Geschehnissen herausgingen.


Aber Eins nach dem Anderen. Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen und wollten den Fans
etwas bieten. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Unterstützung aus Obercunnersdorf, auf und
neben dem Platz.
Vom Anstoß weg war der Gast aus Holtendorf um Spielkontrolle bemüht, doch das Heimteam hielt
kämpferisch und spielerisch gut dagegen, weswegen sich die Partie in den Anfangsminuten eher
zwischen den Strafräumen abspielte.
Somit führte ein Einwurf zur Gästeführung, der der ersten Druckphase der Holtendorfer entsprang.
Der Ball wurde bis in den Fünfmeterraum geworfen und dort nickte der Gästestürmer zum 0:1 aus
HSV-Sicht ein.
Die Blauweißen zeigten sich aber keineswegs geschockt, spielten weiter mit und hielten den Gegner
aus der Kreisliga größtenteils vom eigenen Tor fern.
Nach mehr als 20 Minuten ereignete sich ein eigentlich unspektakulärer Zweikampf an der
Mittellinie, doch im Kampf um den Ball blieb Max Menzel im Rasen hängen und verdrehte sich das
Knie, was seine verletzungsbedingte Auswechslung und den Weg in die Notaufnahme zur Folge
hatte. Für Max wurde Benjamin Joest eingewechselt.
Das Spiel wurde fortgesetzt und die Spieler des Holtendorfer SV versuchten mit langen
Diagonalbällen die Herrnhuter Abwehr auszuhebeln, was aber nur wenige Male gelang und meist gut verteidigt werden konnte.
Gefahr entwickelte sich auf beiden Seiten nur nach Standardsituationen. So entstand nach einer
reichlich halben Stunde die beste Chance der Heimmannschaft der ersten Halbzeit. Felix Herrmann
brachte einen Freistoß scharf auf den langen Pfosten und der eingewechselte Benni Joest verpasste
am langen Pfosten hauchzart den Ausgleich.

Da auch die zahlreichen Eckstöße und Einwürfe der Gäste nichts einbrachten, ging es mit dem Ein-
Tore-Rückstand aus Sicht des Heimteams in die Halbzeit.

Dort wurde sich gesammelt und Trainer Andreas Mietke wollte in der zweiten Halbzeit eine höher
stehende Abwehr und ein dominanteres Herrnhuter Team sehen.
So kamen die Blauweißen auch aus der Halbzeit. Der Gegner wurde in seiner eigenen Hälfte
beschäftigt und es wurden sich einige Chancen auf den möglichen Ausgleich erspielt, diese blieben
aber ungenutzt. Aber man hatte den ligahöheren Gegner in den ersten Minuten der zweiten Hälfte
im Griff, trotzdem man in der 49. Minute das 0:2 hinnehmen musste.
Doch auch der höhere Rückstand tat unseren Bemühungen keinen Abbruch und es wurde weiter
nach vorn gespielt und versucht, den Anschlusstreffer zu erzielen.
Der Bruch folgte in der 59. Minute. Ein Konter der Gäste und der folgende Abschluss wurde von
Torhüter Rene Schwob stark pariert, doch beim Kampf um den Abpraller blieb Patrick Peschel
ebenfalls im Rasen hängen und verletze sich schwer am Knie, was ebenfalls den Besuch der
Notaufnahme und mindestens das Ende dieser Saison für ihn zur Folge hat.
Ein Nackenschlag und Schock für das Team, von dem man sich nicht mehr erholte. In den
Schlussminuten folgten noch die Gästetreffer drei und vier, was aber aufgrund der Ereignisse eher in den Hintergrund rückte.
An dieser Stelle natürlich Glückwünsche nach Holtendorf zum Erreichen der nächsten Runde.
Vielen Dank an die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer und nur die besten Genesungswünsche an Max und Patrick, zwei Stützen des Herrnhuter Teams. Wir halten zusammen, Alle gemeinsam für den HSV.


Am kommenden Samstag startet die Punktspielsaison mit dem Derby gegen Ruppersdorf, wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung. Anstoß ist 13 Uhr auf dem Herrnhuter Kunstrasen.
#nurechtinblauweiß

Torfolge:
0:1 Christoph Arlt (14 ̔)
0:2 Jonas Zydek (49 ̔)
0:3 Christoph Arlt (90 ̔)
0:4 Oliver Buchwald (90 ̔)

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